Tagsüber mit dem E-Auto zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport – und nachts kommt der Wagen zum Aufladen an die Steckdose: Auf Kurzstrecken ist Elektromobilität längst alltagstauglich. Was aber, wenn man mit dem Stromer eine längere Distanz zurücklegen will? Wir machten uns mit einem Elektroauto der neuesten Generation, einem Kia e-Niro, auf zu einem 1000-Kilometer-Trip von Mainz über Düsseldorf an die holländische Nordseeküste und wieder zurück. Die Tour entwickelte sich zeitweise zu einem echten Abenteuer.

Von Ken Chowanetz
ken.chowanetz@vrm.de

Tag 1: Von Mainz nach Düsseldorf

Der e-Niro (den wir wegen der Namensähnlichkeit zum berühmten Schauspieler de Niro spontan „Robert“ nennen) wird uns mit Energie für gut 400 Kilometer Reichweite geliefert. Auf der knapp 220 Kilometer langen Strecke nach Düsseldorf sollte uns also der Strom nicht ausgehen. Unser erster Eindruck: Hinter den Kulissen mag hochkomplizierte Technik werkeln, für den Fahrer könnte es aber nicht einfacher sein. Gang einlegen und los geht´s. Das ohne jedes Motorgeräusch und mit einer starken Beschleunigung vom Start weg und nicht wie beim Benziner oder Diesel erst ab einer bestimmten Drehzahl. Erinnerungen an den Auto-Scooter auf der Kirmes werden wach.

Spätabends halten wir mit Robert an einer Ladesäule der Stadtwerke Düsseldorf. Hier kostet eine Batteriefüllung, egal, wie viele Kilowattstunden man zapft, pauschal 5,70 Euro. Theoretisch jedenfalls. Nach der Vorab-Bezahlung mit dem Smartphone per Paypal erscheint auf dem Display die Aufforderung, das Auto innerhalb von 30 Sekunden anzuschließen. Bei uns liegt das kiloschwere Kabel dafür im Kofferraum und wir scheitern an der unerwarteten Qualifikationszeit. „Ladevorgang beendet. Gute Fahrt“ heißt es daraufhin. Die 5,70 Euro sind futsch. Beim zweiten Versuch für nochmal 5,70 Euro klappt´s.

Die erste Fahrt mit einem Elektroauto

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Wenn man in einem Elektroauto den Starterknopf drückt, passiert…erst einmal gar nichts. Der E-Motor arbeitet geräuschlos oder allenfalls mit einem Summen – und auch nur dann, wenn von ihm Kraft und Leistung abgerufen werden. So lange der Wagen steht, hat das Aggregat Pause.
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In den meisten Stromern gibt es nur zwei Gänge, einen für die Fahrt nach vorne und einen Rückwärtsgang.
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Spaß bringend, aber gewöhnungsbedürftig: Bei E-Autos liegt ab dem Start das volle Drehmoment an. Bei einem Benziner oder einem Diesel baut es sich mit steigender Drehzahl und nach jedem Gangwechsel neu auf. Elektroautos haben deshalb eine enorme Beschleunigung (manch einer spricht vom Autoscooter-Feeling) und lassen zumindest auf den ersten 20, 30 Metern nach dem Start auch Sportwagen stehen.
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Herkömmliche Autos mit Handschaltung fährt man mit drei Pedalen (Kupplung, Bremse, Gas), Automatikwagen und E-Fahrzeuge nur mit Gas und Bremse. Letztere ist für Stromer-Profis zumindest im Stadtverkehr auch weitgehend überflüssig. Wann immer es geht, holt sich die Batterie überflüssige kinetische Energie zurück, etwa, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Dann rollt ein E-Auto nicht einfach aus, sondern bremst ab. Die dabei frei werdende Energie wird in die Batterie eingespeist. Dieser Vorgang gehört zur Rekuperation, also der Stromrückgewinnung. Bei den meisten E-Autos lässt sich der Grad der Rekuperation einstellen. In der stärksten Stufe kommt das Elektroauto im Stadtverkehr nach wenigen Metern zum Stehen, wenn der Fuß vom Gas genommen wird. Durch konsequenten Einsatz der Ein-Pedal-Fahrweise lässt sich die Reichweite von E-Autos um mindestens zehn Prozent erhöhen.
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Auf Landstraßen oder Autobahnen ist ein hoher Rekuperationsgrad kontraproduktiv. Hier soll der Wagen, wenn man den Fuß vom Gas nimmt, lange weiterrollen („segeln“) und so langsam wie möglich an Geschwindigkeit verlieren.

Tag 2 (Etappe 1): Von Düsseldorf nach Hamminkeln

Als wir morgens bei Robert eintreffen, ist der mit 85 Prozent ziemlich geladen. Wir aber nach wenigen Minuten auch. Die Ladekabel-Verriegelung am Auto lässt sich nicht lösen – und das Handbuch des e-Niro hat keinen Lösungsansatz für das Problem zu bieten. Im Internet erfahren wir, dass wir ab Entriegelung des Autos 15 Sekunden Zeit haben, das Kabel aus der Buchse zu ziehen. Wenn das so weitergeht, sind wir am Ende dieses Trips Hochleistungssportler.
Obwohl wir mit der Batteriefüllung bis ans Ziel unserer Reise bis nach Scheveningen kommen würden, gehen wir auf Nummer sicher und steuern kurz vor der Grenze eine Schnellladesäule in Hamminkeln an. Den Ort kennen Sie nicht? Ging uns auch so.

Tag 2 (Etappe 2): Von Hamminkeln nach Scheveningen

Das „schnell“ im Wort Schnellladesäule ist relativ. Knapp 40 Minuten dauert es, Strom für etwa 120 zusätzliche Kilometer Reichweite in die Batterie zu drücken. Wir erleben live eine der Tücken der Ladetechnik: Ist der Akku zu mehr als 80 Prozent gefüllt, verlangsamt sich der Stromfluss. Wir nutzen die Gunst der Stunde und lassen uns im nahen Café nieder. Die Wahl des Ladeortes ist alles andere als ein Zufall: Wir haben eine Woche vor unserem Test die Strecke mit einem Benziner abgefahren, um zu schauen, wie es so aussieht mit Ladestationen und Infrastruktur in der Nähe. Ist ein bisschen gemogelt, das wissen wir. Aber das ist uns lieber, als mit dem Stromer im Ausland liegenzubleiben.
Mit 450 Kilometer Reichweite geht die Fahrt nach Scheveningen weiter. Im zähfließenden Verkehr und erst recht im Stau zeigt Robert seine wahre Stärke. Während solche Fahrsituationen den Verbrauch von Verbrennungsmotoren in die Höhe treiben, kann es dem e-Niro gar nicht langsam genug gehen. Er verbraucht im Stand kaum Energie und gewinnt sie beim Bremsen zurück. Umgekehrt schmilzt die Reichweite wie Butter in der Sonne, wenn wir ordentlich Gas geben – oder auch nur die Klimaanlage einschalten.

Unser Testwagen: Kia e-Niro

Elektroauto
Preis: ab 39.090 Euro (ggfs. minus 4000 Euro netto Förderprämie)
Reichweite: 455 km
Höchstgeschwindigkeit: 167 km/h
Drehmoment: 395 Nm zwischen 0 und 3600 U/min
Leistung: 150 kW/204 PS
Laderaumvolumen: 451 l
Länge: 4,375 m Breite: 1,576/1,805 (ohne/mit Außenspiegel) Höhe: 1,56 m
Kapazität der Batterie: 64 kWh
Stromverbrauch kombiniert: 15,3 kWh/100 km
Foto: Kia

Tag 2 (Etappe 3): Von Scheveningen nach Hamminkeln

Mit dem „ordentlich Gas geben“ ist das so eine Sache. Alle Niederländer, so scheint´s, wollen ans Meer. Wir kommen erst am Nachmittag am Ziel an, es wäre aber unfair, Robert dafür die Schuld in die Reifen zu schieben. In Scheveningen gibt es nicht nur Strand wie Sand am Meer, sondern auch reichlich Ladesäulen. Die spannende Frage ist aber: Akzeptieren die fremden Apparate unsere Lade-Apps und Ladekarten (wir haben uns vorab bei zig Anbietern registriert)? Tatsächlich sind wir schon bei unserem ersten Andockversuch herzlich willkommen.
Dass Herzlichkeit einen Haken haben kann, erfahren wir nach unserer abendlichen Rückkehr zum Auto. Gerade einmal Strom für 120 Kilometer Reichweite sind nach sechs Stunden im e-Niro angekommen. Was uns der Spaß gekostet hat, lesen wir in einer E-Mail, die uns während der Rückfahrt erreicht: 16 Euro für 20 Kilowattstunden Energie – das sind 80 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Haushaltsstrom kostet etwas mehr als ein Drittel dieses Tarifs. Bei diesem Preis wäre sogar ein Taxi zurück nach Düsseldorf billiger gewesen. Naja, fast jedenfalls.

1.000.000

Batterieautos sollten nach dem Willen der Bundesregierung im Jahr 2020 in Deutschland zugelassen sein
83.175
Elektroautos waren am 1. Januar 2019 in Deutschland zugelassen. (Quelle: Statista)
53.861
Elektroautos waren es am 1. Januar 2018 (Quelle: Statista)

47.100.000

Pkw gab es insgesamt am 1. Januar 2019 in Deutschland
1,77
Prozent-Anteil der Elektroautos an den Gesamtzulassungen in Deutschland am 1. Januar 2019
20.500
Ladepunkte für E-Autos gab es Ende Juli 2018 in Deutschland – 52 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (Quelle: BDEV)

Tag 2 (Etappe 4): Von Hamminkeln nach Düsseldorf

Abermals gehen wir auf Nummer sicher. Obwohl die Tankfüllung, pardon: die Batterieladung bis nach Düsseldorf gereicht hätte, wollen wir nicht mit dem letzten Elektron im Akku dort ankommen. Also gönnen wir Robert eine 40-minütige Ladepause. Um Mitternacht ist das allerdings längst nicht so entspannend wie am Vormittag. Fuchs und Hase haben sich in Hamminkeln schon vor Stunden „Gute Nacht“ gesagt, ebenso der Café-Besitzer, bei dem wir vormittags eingekehrt waren, und seine Frau. Uns bleibt nur, entweder dem Gras beim Wachsen oder der Erhöhung der Ladestandsanzeige zuzuschauen. Beides geht ungefähr genauso schnell. So scheint es zumindest.
In Düsseldorf feiert Robert fröhliches Wiedersehen mit der Ladesäule vom Vortag. Wir sind inzwischen Routiniers und haben die beiden ruckzuck miteinander verbunden. Zwischen Stromtanke und Robert hat es ganz offensichtlich gefunkt. Da wollen wir nicht im Weg stehen und entfernen uns diskret.

Um die folgende Informationen in maximaler Auflösung zu sehen, klicken Sie einfach auf die Tabelle.

Praxistipps

Der Batterieladestand

Fahren Sie ein Elektroauto so, dass Sie möglichst nicht unter einen Batterieladestand von 20 Prozent geraten – außer, Sie haben die heimische Wallbox in Reichweite. Fahren Sie einen Stromer leer, gibt es keinen Reservekanister und keine Powerbank, sondern es hilft nur Aufladen – das Aufladen des ganzen Autos nämlich auf einen Abschleppwagen.

Die Ladegeschwindigkeit

Klären Sie bei Langstreckenfahrten im Vorfeld, wo Sie Ihren Stromer unterwegs mit welcher Ladegeschwindigkeit mit neuer Energie versorgen können. Programme wie Google Maps geben Auskunft darüber, was man mit der Ladezeit anfängt (Restaurant, Café, Friseur).

Das Unerwartete

Erwarten Sie das Unerwartete: Ladestationen können defekt oder von einem anderen Wagen belegt sein, Ladekarten werden möglicherweise nicht anerkannt, in Landkarten eingezeichnete Stationen gibt es nicht (mehr). Gut ist es, immer einen Plan B oder sogar Plan C mit Ersatz-Ladesäulen in der Hinterhand zu haben. Denn die Suche nach einer Energiequelle für den fast leeren Stromer in tiefer Nacht und ohne vernünftige Internet-Abdeckung gehört zu den Erfahrungen, auf die man gerne verzichten kann.

Die Reichweite

Und wenn es dann doch knapp wird mit der Reichweite? Alle Zusatzverbraucher wie Klimaanlage oder Sitzheizung ausschalten und mit moderater, aber den übrigen Verkehr nicht gefährdenden Geschwindigkeit (Landstraße: 70 – 80 km/h, Autobahn 100 km/h) weiterfahren. Im äußersten Notfall nach einer normalen Schuko-Steckdose suchen. Dort lädt das Auto zwar nur mit 2,3 Kilowatt, bei einem kleinen Stromer sind das nach einer Stunde aber wieder 20 bis 30 Kilometer Reichweite.

Die mobile E-Tankstelle

Sollten Sie sich zufällig in Berlin befinden: Dort hat sich das Start-up „Chargery“ aus alten, in Reihe geschalteten E-Auto-Batterien eine mobile E-Tankstelle für liegengebliebene Stromer gebastelt (und macht so dem Begriff Start-up alle Ehre).

Tag 3: Von Düsseldorf nach Mainz

Erstaunlich, wie schnell man sich an Ungewohntes gewöhnt. Auf der letzten Etappe nehmen wir beinahe gar nicht mehr wahr, wie leise der e-Niro unterwegs ist und wie rasant er nach einem Stopp beschleunigt. Auch der Blick auf die Reichweite – die entsprechende Anzeige ist die größte im Cockpit – erfolgt längst nicht mehr so oft. Die Besorgnis, den Akku leerzufahren und am Straßenrand liegenzubleiben, ist ebenfalls gewichen. Was anfangs noch ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang war – die Suche nach einer passenden Ladesäule, der Anschluss des Wagens, das oft komplizierte Koppeln von Auto und „Zapfe“ – ist gelassener Routine gewichen.

Kosten

Für unsere 1000-Kilometer-Tour fielen Energiekosten von etwa 50 Euro an. Positiv fielen die Ladesäulen der Stadt Düsseldorf auf, an denen pauschal 5,70 Euro fällig werden. Für uns hieß das in einem Fall: Nicht einmal sechs Euro für mehr als 40 Kilowattstunden – auch wenn das Laden dieser Strommenge zehn Stunden dauerte. Negativer Ausreißer war unser „Tankstopp“ in Scheveningen, bei dem wir für 20 KWh mit 16 Euro zur Kasse gebeten wurden. In Hamminkeln zahlten wir 35 Cent pro KWh – das ist fair für eine Schnellladestation. Als Besitzer eines Elektroautos wird man nach einiger Zeit wissen, wo man wann am günstigsten Strom lädt. Was uns ärgert: Mit einer Ausnahme – Düsseldorf – wussten wir beim „Tanken“ nicht vorab, was uns der Spaß kosten würde. Erst nach der Weiterfahrt kam eine Art Abrechnung per Mail oder SMS. Fürs Finanzamt hätte diese „Rechnung“ formal in keinem Fall gereicht.

Ein Hemmschuh ist der hohe Anschaffungspreis für die Stromer. Im Fall des e-Niro beträgt der Aufschlag gegenüber einem Benziner mehr als 11 000 Euro. Das reißt die Umweltprämie von 4000 Euro netto nur teilweise wieder raus. Allerdings hat man genügend Zeit zu sparen. Die Lieferzeit für den e-Niro beträgt (wie für viele andere Stromer auch) ein Jahr.

Vorausgesetzt, die Preise an den günstigen Ladesäulen (wie etwa mit Pauschalabrechnung) steigen nicht, kann man mit dem Stromer für 1,50 Euro für 100 Kilometer unterwegs sein. Bei einem Preis von 30 bis 35 Cent pro kWh und einem Verbrauch von 17 kWh/100 km würde man mit dem e-Niro für 5,10 bis 5,95 Euro pro 100 Kilometer fahren. Das entspräche bei den aktuellen Preisen einem Dieselverbrauch von 4,0 bis 4,7 Liter – und ist mit einem Fahrzeug der e-Niro-Größe nicht zu schaffen.

In kaum einer Vergleichsrechnung wird berücksichtigt, dass die Antriebseinheit bei einem Stromer aus viel weniger Teilen besteht als bei einem Verbrennungsmotor und der Verschleiß geringer ist. Somit sollten geringere Wartungs- und Reparaturkosten anfallen.

Dass der CO2-Ausstoß von 0 g/km Augenwischerei ist, sei nur am Rande erwähnt. Lokal entstehen zwar keine Emissionen, dafür aber bei der Stromerzeugung. 40 Prozent der Energie kommt aus alternativen Quellen wie Wind- oder Wasserkraft. Für knapp ein Viertel des Stroms (24,1 Prozent) wird Braunkohle verbrannt, 13,3 Prozent der Energie stammen aus Kernkraftwerken (2018, Quelle: Strom-Report.de)

FAZIT

Wenn es um unkomplizierte Mobilität geht, kann ein E-Auto auf der Langstrecke einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor nicht das Wasser reichen. Sich mal eben aufmachen zu einer Fahrt nach Hamburg, Berlin oder München – das geht nun einmal nicht, eine vorausschauende Planung ist nötig. Selbstkritisch müssen wir allerdings auch feststellen. Unser aller Umgang mit der Langstreckenmobilität ist vielleicht aber auch nicht mehr zeitgemäß. Was spricht bei einer 600-Kilometer-Tour gegen eine längere Pause auf halber Strecke? Außerdem befinden wir uns auch am Anfang einer automobilen Revolution. Die Reichweiten der Stromer werden weiter zunehmen, die Preise für die Fahrzeuge werden fallen, das Netz der Schnellladesäulen wird dichter und dichter werden und die Vernetzung der Verkehrsträger wird voranschreiten. In nicht allzu ferner Zeit werden wir mit dem Stromer zum Bahnhof fahren, dort für die Langstrecke in den Zug einsteigen und am Zielort ein Miet-E-Fahrzeug übernehmen. Unser Dreitagetest zeigt aber auch: Zunehmende Routine lässt anfangs unüberwindlich erscheinende Probleme winzig werden. Nächstes Mal fahren wir mit Robert (oder einem seiner Kollegen) vielleicht bis nach Spanien…

Linksammlung

Allgemein

Going Electric
www.goingelectric.de: Umfangreiche Datensammlung zur E-Mobilität, unter anderem mit europäischer Ladestationen-Übersicht

Stromanbieter (Auswahl)

Einfach Strom Laden
tinyurl.com/yxh54n6e: Einfach Strom Laden ist das E-Mobilitätsangebot der Stadtwerke Maingau. Nach Anmeldung Zugang zu 45.000 Ladepunkten, davon 15.000 in Deutschland. Einheitlicher Preis von 35 Cent/kWh bzw. 25 Cent/kWh für Stromkunden der Stadtwerke Maingau

Ladenetz.de
www.ladenetz.de: Verbund von Stadtwerken in ganz Deutschland, die gemeinsam die App Ladepay aufgelegt haben

Fastned
www.fastned.de: Anbieter mit Schnelllade-Tankstellen überwiegend in den Niederlanden und vereinzelt auch in Deutschland und Belgien. Ladesäulen für alle gängigen Verfahren und mit bis zu 175 kW, relativ hoher Pauschalpreis von 0,59 Euro/kWh (oder 0,35 Euro bei monatlicher Grundgebühr von 11,99 Euro), dafür aber umfangreiche Servicedienstleistungen (z.B. Routenplanung unter Einbeziehung der Ladestopps)

Newmotion
tinyurl.com/yykqhw32: Die Shell-Tochter vernetzt Ladepunkte in ganz Europa – bislang nach Firmenangaben mehr als 100.000. Die zugehörige Ladekarte kann über die App (Android/Apple) bestellt werden. Gewöhnungsbedürftig: Die Preise gelten teilweise pro Minute und nicht pro kWh

EnBW
tinyurl.com/y5hsynk7: Der Anbieter bezeichnet seine zugehörige App mobility+ als „Schweizer Taschenmesser für die e-Mobilität“, unter anderem mit Ladestation-Finder und Bezahlfunktion

Chargemapp
de.chargemap.com: Die zugehörige App soll den Zugang zu besonders vielen Ladestationen ermöglichen

Mitwirkende:


Text & Informationen: Ken Chowanetz
Fotos & Videos: Claudia Reichmann
Animation & Layout: Isabelle Scherthan